Frauenmannschaften

Lebherz warnt vor Schlusslicht

Vorberichte

Zwei Spiele, zwei Siege – die Bilanz der Frauen der HSG Albstadt liest sich nach ihren beiden ersten Partien in der Landesliga prächtig. Auch am Sonntag hat der Aufsteiger gute Chancen auf Punkte, denn das Team von Trainer Oliver Lebherz fährt zur HSG Böblingen/Sindelfdingen, und die wartet noch auf ihr erstes Erfolgserlebnis und belegt mit 0:8 Punkten den letzten Platz des Landesliga-Tableaus. Während Böblingen/Sindelfingen am vergangenen Wochenende bei Aufsteiger und Spitzenreiter TG Schwenningen mit 21:27 unterlag setzten sich die Albstädterinnen zu Hause gegen Mitaufsteiger TV Rottenburg souverän mit 28:21 durch.Doch Albstadts Trainer Oliver Lebherz will nichts davon wissen, dass seinen Mädels am Sonntag eine einfaches Spiel bevor steht. „Für mich ist das eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt. Wer so schlecht gestartet ist, hat nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen.“Hinzu kommt, dass sich Albstadts Torjägerin Vanessa Dreer – sie erzielte gegen Rottenburg satte 14 Treffer – eine Daumenverletzung zugezogen hat und auf unbestimmte Zeit ausfällt. „Jetzt müssen wir enger zusammenrücken und andere Leute in die Verantwortung, das geht nur auf mehrere Schulter verteilt“, sagt Lebherz. Das andere Problem, das der HSG-Coach seit Beginn der Wintersemesters an den Hochschulen hat, ist, dass die zahlreichen Studentinnen im Kader nur unregelmäßig trainieren können. „Das wussten wir natürlich schon im Vorfeld, trotzdem ist die Situation schwierig. Seither hatte ich im Training nie den kompletten Kader beisammen.“ Immerhin kann Lebherz am Sonntag auf seine etatmäßige Nummer eins im Tor, Nadine Pfeifer, setzten, die am vergangenen Wochenende aus beruflichen Gründen gefehlt hatte. Weiter verzichten hingegen müssen die Albstädterinnen mit Franziska Scheffold auf eine andere Torhüterin.