Frauenmannschaften

Albstadt kassiert Klatsche

Spielberichte

Das erste Relegationsspiel zur Württembergliga ging für die Damen der HSG Albstadt bei der SG Schozach-Bottwartal mit 16:32 mächtig in die Hose. Am Mittwoch folgt nun die zweite Partie.

Albstadt. Die Damen der HSG Albstadt machten sich optimistisch auf die Reise zur SG Schozach-Bottwartal. Beim Vizemeister der Staffel eins sah Albstadts Trainer Oliver Lebherz sein Ensemble zwar „sicherlich nicht in der Favoritenrolle“, allerdings meinte Lebherz: „Die Chance aufzusteigen, ist relativ groß, wenn wir verinnerlichen, dass wir hoch wollen. Sollten wir aber Angst vor uns selbst bekommen, ist die Chance relativ klein.“ Nach der Partie und mit Blick auf die deutliche 16:32-Niederlage könnte man sagen: Zwischen der zehnten und 24. Minute sowie zwischen der 30. und 47. Minute war die Angst der Albstädterinnen vor sich selbst wohl etwas zu groß. In diesen Phasen erhöhten die Gastgeberinnen zunächst von einem Zwei-Tore- auf einen Sieben-Tore-Vorsprung, nach der Pause vergrößerte sich der Abstand von sechs auf 15 Treffer.

Aber der Reihe nach. Den besseren Start in die Begegnung vor 250 Zuschauern fand Schozach-Bottwartal. Nach fünf Minuten schlug ein 2:0 zu Buche, ehe Vanessa Dreer per Siebenmeter den ersten Treffer für die HSG erzielte. Zum Ausgleich oder zur eigenen Führung kam Albstadt zwar nie, aber beim 2:3-Anschlusstreffer erneut durch Dreer nach neuneinhalb Minuten schienen die Gäste im Spiel. Von wegen. Dabei wusste Lebherz genau, was sein Team erwartet: „Die Mannschaft ist körperlich groß gewachsen, spielt eine bewegliche Deckung und hat einen verdammt starken Rückraum.“ Über ihre Vorzüge und mit der eigenen Halle im Rücken machten die Gastgeberinnen der HSG das Leben ordentlich schwer, Albstadt blieb satte achteinhalb Minuten ohne eigenen Treffer und lag in der 18. Minute mit 3:8 zurück. In den darauffolgenden Sequenzen stabilisierten sich die Schwarz-Roten, brachte die SG aber nicht ernsthaft in Bedrängnis.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs ließ Schozach-Bottwartal den Albstädterinnen dann kaum Luft zum Atmen. Über die 13:7-Halbzeitführung ging es binnen sieben Minuten auf 18:7, weitere fünf Zeigerumdrehungen später hieß es 23:9 und spätestens beim 25:10 in der 47. Minute galt das Augenmerk der HSG der Schadensbegrenzung. Die schafften die Lebherz-Damen in der Endphase auch: Der Rückstand vergrößerte sich bis zum 16:32 kaum mehr.SMI