Frauenmannschaften

Motto lautet: Raus aus dem Tief

Vorberichte

SV Remshalden – HSG Albstadt (Samstag, 18 Uhr, Stegwiesenhalle). Die nächste knackige Auswärtsaufgabe steht den Frauen der HSG Albstadt am Samstag beim SV Remshalden bevor. Denn die Gastgeberinnen sind in eigener Halle eine Macht. Zum Saisonauftakt schlugen sie Aufsteiger HSG Hossingen-Meßstetten in der Stegwiesenhalle mit 35:19 und dominierten auch das Spiel gegen die TG Schwenningen, gewannen ungefährdet mit 38:24.

„Diese Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache. Auswärts aber war Remshalden bisher sehr schwankend, deshalb fällt es doch recht schwer, den Gegner einzuschätzen“, sagt Albstadts Trainer Oliver Lebherz. Zuletzt etwa unterlag der SVR bei der HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen – in der Wurmlinger Elta-Halle herrscht Harzverbot – deutlich mit 16:21. bei den Albstädterinnen läuft es in dieser Saison noch nicht rund. Bislang gelang den Schwarz-Roten nur ein Erfolg – ein 21:20-Heimsieg über das punktlose Schlusslicht HSG Winterbach-Weiler. Den stehen drei Niederlagen gegenüber. Erst vor Wochenfrist unterlag Albstadt zu Hause im Derby der HSG Hossingen-Meßstetten. Und so belegt das Lebherz-Team derzeit mit 2:6 Punkten den neunten und damit drittletzten Tabellenplatz. „Wir müssen versuchen alle Kräfte zu bündeln und uns der Aufgabe stellen, dort unten herauszukommen. Es geht darum, dass wir jetzt Punkte sammeln und am besten am Samstag in Remshalden damit anfangen. Ich weiß, dass meine Mannschaft das Zeug dazu hat“, sagt HSG-Trainer Oliver Lebherz.

Verzichten muss er am Samstag auf Pia Jerger (Studium) und Melanie Höß – sie fehlt aus beruflichen Gründen. Dafür kann Lebherz zum ersten Mal auf die Dienste vom Katharina Mitreiter setzen. Sie war im Frühjahr zur A-Jugend der HSG Baar gewechselt, um sich mit der für die Wettbewerb auf Verbandsebene zu qualifizieren. Das klappte nicht, sie wechselte zurück und wurde deshalb bis zum 15. Oktober gesperrt.