Frauenmannschaften

Die Aufholjagd beginnt zu spät

Spielberichte

HSG Leinfelden-Echterdingen – HSG Albstadt 26:25 (10:11). Nur hauchdünn haben die Frauen der HSG Albstadt am Samstag einen Punkt verpasst. Nach einer starken Aufholjagd in den Schlussminuten mussten sie sich bei der HSG Leinfelden-Echterdingen knapp mit 25:26 geschlagen geben.

„Es ist ewig schade. Wir hätten uns wirklich den Sieg verdient gehabt. Leider hatten wir in der zweiten Halbzeit eine Phase, in der wir vorne ganz klare Chancen vergeben und im Gegenzug immer ein Tor kassiert haben“, sagte HSG-Trainer Oliver Lebherz

Zweieinhalb Minuten vor dem Ende lag das Team von Trainer Oliver Lebherz scheinbar aussichtslos mit 22:26 im Hintertreffen. Doch die Schwarz-Roten machten es noch einmal spannend. Zeynep Kayhan brachte die Gäste mit einem Hattrick bis auf 25:26 heran – und noch waren 30 Sekunden zu spielen. Im Sportpark Goldäcker setzte sich die Albstädterinnen nach dem 3:3 (11.) durch Treffer von Nina Conzelmann, Denise Fischer und Kristiana Mitreiter auf 6:3 ab und hielten diesen Vorsprung bis zum 9:6 (20.). Angeführt von der 14-fachen Torschützin Nina Zeeb aber gelang Leinfelden-Echterdingen binnen kürzester Zeit der Ausgleich zum 9:9. Aber die Albstädterinnen legten wieder vor und nahmen eine 11:10-Führung mit in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel aber drückten nun die Gastgeberinnen der Partie ihren Stempel auf. Nach Kayhans 12:11 drehten sie den Rückstand mit drei Treffern in Folge in einen 14:12-Vorsprung. Und Leinfelden-Echterdingen blieb vorne, baute seine Führung bis auf fünf Treffer aus (20:15/48.), auch sieben Minuten vor Schluss rannten die Albstädterinnen noch einem 19:24-Rückstand hinterher. „Das Problem war, dass wir die Differenz in dieser Höhe zugelassen haben. Wäre das nicht so gewesen, wären wir als Sieger vom Platz gegangene“, so HSG-Trainer Lebherz.

So leitete Denise Fischer mit einem Doppelpack zum 21:24 (56.) eine Aufholjagd ein, die am Ende trotz des Hattricks von Kayhan kein Happy-End für das Lebherz-Team finden sollte.

„Die Punkte wären so wichtig gewesen, um endlich da hinten rauszukommen. Wir müssen unsere Kräfte bündeln“, sagte Lebherz. An den beiden kommenden Wochenende ist seine Mannschaft spielfrei. Weiter geht’s für die HSG-Mädels am Samstag, 9. Dezember, mit dem Heimspiel gegen den TSV Neuhausen/Filder.