Frauenmannschaften

Die Devise lautet „Nachlegen“

Vorberichte

HSG Albstadt – HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See (Samstag, 20 Uhr Mazmannhalle). Im zweiten Heimspiel in Folge wollen die Landesliga-Frauen der HSG Albstadt den Schwung und das Selbstvertrauen aus dem 27:20-Sieg im Kellerduell gegen Neuhausen in die Partie gegen den Tabellensechsten aus der Landeshauptstadt mitnehmen und möglichst die nächsten Punkte einfahren.

„Der Sieg gegen Neuhausen gewinnt nur an Wert, wenn es uns gelingt nachzulegen“, weiß der Albstädter Trainer Oliver Lebherz. Einfach wird diese Heimaufgabe aber nicht.

Die Gäste aus Stuttgart hatten zuletzt mit erheblichen Verletzungsproblemen zu kämpfen und mussten viel improvisieren, verloren aber dennoch gegen den Tabellendritten Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen nur mit 15:16 und lösten davor die Aufgaben gegen die „Kellerkinder“ aus Schwenningen (32:16), Winterbach/Weiler (21:20) und Leinfelden/Echterdingen (24:22).

Dennoch blickt Trainer Lebherz der Partie mit Zuversicht entgegen. „Wir müssen wieder unsere eigenen Stärken auf die Platte bringen: In der Offensive unsere Angriffe klug und gut ausspielen, und in der Abwehr so kompakt stehen wie zuletzt gegen Neuhausen“, fordert der Albstädter Übungsleiter, „Allerdings dürfen wir uns diesmal nicht so eine kleine Leistungsdelle leisten wie zuletzt gegen Neuhausen zu Beginn der zweiten Halbzeit. Gegen Cannstatt wird eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten erforderlich sein, wenn wir etwas holen wollen.“

Personell kann Lebherz am Samstag gegen den Kontrahenten aus der Landeshauptstadt aus den Vollen schöpfen. „Es wäre schön, wenn wir mit einem positiven Gefühl in die Weihnachtspause gehen könnten“, wäre der Albstädter Coach nicht abgeneigt, wenn am Samstagabend zwei weitere Punkte „auf dem Gabentisch liegen würden“. Dies würde im neuen Jahr sicher ein gutes Stück zur Motivation bei den Schwarz-Roten für das „Unternehmen Klassenerhalt“ beitragen.