Frauenmannschaften

„Schwerstarbeit“ für HSG-Frauen

Vorberichte

HSG Albstadt – SV Remshalden (Samstag, 18 Uhr, Mazmannhalle). Die Grippewelle will einfach nicht nachlassen. Wie bereits vor der zurückliegenden Partie gegen die HSG Hossingen-Meßstetten, waren die Frauen der HSG Albstadt auch in dieser Woche gesundheitlich schwer gebeutelt: Sowohl Esther Hofele als auch Franziska Scheffold konnten nicht ein einziges Mal trainieren.

Nichtsdestotrotz hofft HSG-Trainer Oliver Lebherz auf einen Einsatz der beiden Stammspielerinnen, denn langsam aber sicher wird es im Tabellenkeller der Landesliga eng. Mit 7:23 Punkten steht die HSG derzeit auf dem achten Rang der elf Teams starken Liga, der Tabellenletzte aus Schwenningen hat nur einen Zähler weniger auf der Haben-Seite

Lebherz aber will seinen Blick und den des Teams nicht nach unten richten: „Wir hatten in dieser Saison schon viele Spiele, in denen wir das Quäntchen Glück nicht greifen konnten“, betont er. Sein Team habe der Konkurrenz häufig Paroli bieten können – genau deshalb hofft man im Lager der Albstädter auch darauf, in den letzten fünf Partien der laufenden Runde für die eine oder andere Überraschung sorgen und damit den einen oder anderen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt einfahren zu können.

Beginnen können die HSG-Frauen mit dieser Mission bereits an diesem Wochenende: Am Samstag gastiert der SV Remshalden in der Mazmanhalle. Ein Gegner, der den Albstädterinnen in der Hinrunde eine empfindliche Niederlage zugefügt hat: Mit 15 Toren verloren die Albstädter Ballwerferinnen im Oktober in Remshalden. Und Oliver Lebherz? Der bleibt optimistisch – weil er weiß, welches Potenzial in seiner Mannschaft steckt: „Wir haben damals in Remshalden 25 Minuten richtig gut gespielt. Deshalb wollen wir den Gegner am Wochenende so lange wie möglich ärgern – und dann reicht es vielleicht sogar, etwas mitzunehmen.“

Remshalden verfüge über einen starken, schlagkräftigen Rückraum und ein sehr gutes Tempogegenstoß-Spiel, betont Oliver Lebherz. Die Abwehr der Albstädterinnen wird deshalb schwer gefordert sein. „Schwerstarbeit“, nennt es der Coach, „für das ganze Team.“