Jugendmannschaften

A-Jugend weiblich mit zwei Siegen zum Auftakt

Spielberichte

Recht spät ist die neu formierte A-Jugend weiblich in die Saison gestartet. Nach dem Ende der vergangenen Spielrunde stand man vor der schwierigen Situation, dass sowohl die neue BJw als auch die AJw zu wenig Spielerinnen hatten, um eigenständig spielen zu können. So hat man sich entschlossen, die Jahrgänge 1997 bis 2000 gemeinsam als A-Jugend zu melden und auf eine B-Jugend zu verzichten.

Vor dem ersten Spiel am Feiertag 3. Oktober konnte man die eigene Spielstärke und die der künftigen Gegnerinnen daher schwer einschätzen. Zudem musste man bei der HSG Neckartal ersatzgeschwächt antreten. Das Spiel verlief bei weitem nicht optimal, zu groß waren die Unsicherheiten und zu häufig die Ballverluste, vor allem in der ersten Halbzeit. Dennoch hatte unser Nachwuchs den Gegner jederzeit im Griff. Über 1:5 und 5:13 kam man zu einem beruhigenden 7:15 Vorsprung zur Pause. Die Pausenansprache zeigte ihre Wirkung und im zweiten Durchgang war deutlich mehr Geschwindigkeit im HSG-Spiel. Mit vielen Tempogegenstößen wurden die Gastgeberinnen überrollt und bis zum 12:26 in der 51. Minute lief alles nach Plan. Ein schweres Foul gegen Katharina Mitreiter und die damit verbundene rote Karte für eine Spielerin aus Neckartal brachte die Mannschaft allerdings aus dem Tritt. Am Ende stand ein ungefährdeter 16:27 Erfolg.

Im ersten Heimspiel gegen die neu gegründete HSG Baar aus Trossingen, Sulz und Talheim war die Mannschaft komplett. Lediglich Torhüterin Edina Camovic war nicht mit von der Partie, sie half erfolgreich in der zweiten Damenmannschaft aus. Anhand der bisherigen Ergebnisse war klar, dass die HSG Baar stärker als der Auftaktgegner Neckartal sein würde. Und so war es auch. Aber unser Team zeigte eine viel bessere Leistung als vor Wochenfrist. Von Beginn stand die Abwehr sehr sicher und ließ Baar nicht zur Entfaltung kommen. Trotz nicht optimaler Chancenauswertung konnte sich die A-Jugend über 4:1 und 8:2 bis zur Pause auf 14:8 absetzen. Wie schon im ersten Spiel hatte die Mannschaft ihre stärkste Phase nach dem Seitenwechsel. Die Abwehr stand weiterhin, die Angriffe wurden schnell vorgetragen und die Chancen genutzt. Beim 20:10 war das Spiel zu unseren Gunsten entschieden. In den Schlussminuten ließ die Konzentration etwas nach, so dass die Gäste am Ende auf 27:20 verkürzen konnten, am zweiten HSG-Sieg im zweiten Spiel änderte dies aber nichts. Getrübt wurde der Erfolg leider durch die Knieverletzung von Zeynep Kayhan, die mehrere Wochen ausfallen wird.