Männermannschaften

Hartes Stück Arbeit für die Schwarz-Roten

Vorberichte

Die HSG Albstadt konnte in der Vorwoche dank eines neuerlichen Heimsieges sein Punktekonto ausgleichen. Am Samstag sollen in eigener Halle gegen Heiningen (20 Uhr) die nächsten Zähler folgen.Nach fünf Spielen steht die HSG Albstadt mit 5:5-Punkten auf Rang sieben der Württembergliga Süd für einen Aufsteiger ein mehr als ordentlicher Saisonstart. Einen großen Anteil an der guten Frühform der Schwarz-Roten hat dabei die Heimstärke. Bereits im Vorjahr musste man so in der Landesliga nur eine Niederlage in heimischen Gefilden hinnehmen und auch in der neuen Runde ist man bisher noch ungeschlagen im Mazmann. Die SG Ober-/Unterhausen wurde zum Auftakt klar mit 30:17 nach Hause geschickt, danach schrammte man gegen die favorisierte HSG Langenau/Elchingen beim 30:30 nur knapp an einer Sensation vorbei zwei Minuten vor Ende hatte man noch mit zwei Toren geführt. Vergangenes Wochenende setzte man sich vor eigenem Publikum gegen den SC Vöhringen letztendlich souverän mit 33:27 durch. Dabei konnte der noch immer punktlose Tabellenletzte um den Ex-Weilstetter Arne Pick zwar bis zum Halbzeitstand von 17:16 für die HSG mithalten, doch nach der Pause setzte sich das Team um Trainer Markus Stotz sukzessive ab. „Sie sind deutlich stärker als der Tabellen- und Punktestand aussagt“, ordnete Albstadts Übungsleiter den Sieg ein. Die einzigen beiden Niederlagen gab es bisher auswärts und das soll auch so bleiben.Doch mit dem TSV Heiningen reist ein starker Gegner nach Albstadt. Nach einer 16:24-Auftaktniederlage gegen punkverlustfreien Tabellenführer TSV Blaustein konnte der TSV zuletzt drei Siege in Folge einfahren und steht damit mit 6:2-Zählern auf dem vierten Tabellenplatz. Zunächst bezwang man den TSV Steinheim auswärts mit 34:27, dann konnte man gegen Rot-Weiß Laupheim (28:24) und gegen den TV Ger-hausen zuletzt zwei Heimsiege bejubeln. Erfolgreichster Torschütze war dabei bisher Julian de Boer mit 24 Treffern, gefolgt von Robin Zöller (20 Tore) und Markus Peterhans (18) wobei Letzter bisher nur zwei Spiele bestritt. „Sie haben schon einen sehr starken Rückraum“, weiß auch HSG-Coach Stotz, „gerade de Boer und Peterhans sind brandgefährlich und vor allem körperlich sehr stark.“Auch die Torleute bezeichnet der Albstädter Kommandogeber als „ausgezeichnet“ und erwartet so eine sehr schwere Aufgabe: „Da kommt sicher ein enorm starker Gegner. Heiningen spielt bereits über Jahre hinweg in der Württembergliga und ist immer oben mit dabei.“ Es werde mit Sicherheit ein hartes Stück Arbeit, so Stotz weiter, „doch wir wollen unseren Heimnimbus wahren und die Punkte im Mazmann behalten.“ Dazu werde man sich gegen die großen und kräftigen Gegenspieler etwas einfallen lassen müssen und setzt zudem auf die schlagkräftige Unterstützung von den Rängen: „Wenn wir es schaffen, unsere Form aus dem Spiel der vergangenen Woche zu konservieren und die Fans uns wie gewohnt nach vorne treiben, muss Heiningen erst einmal bei uns bestehen.“ Kadertechnisch kann der HSG-Übungsleiter dabei wohl aus dem Vollen schöpfen, nur Steffen Link fehlt noch immer aufgrund seines Auslandssemesters.