Männermannschaften

HSG setzt auf die Heimstärke

Vorberichte

Die HSG Albstadt musste in der Vorwoche gleich mehrere Ausfälle hinnehmen. Dennoch schlug man sich bei der 30:36-Niederlage beim Tabellenführer achtbar. Nun sollen wieder zwei Punkte her.Die Schwarz-Roten haben nach der Auswärtsniederlage beim Primus ein ausgeglichenes Punktekonto vorzuweisen. Mit 10:10 Zählern liegt man gemeinsam mit Rot-Weiß Laupheim auf dem geteilten sechsten Rang der Württembergliga. Am Wochenende geht es nun gegen den Tabellennachbarn SKV Unterensingen, welcher mit 11:9 Punkten auf Rang fünf rangiert.Der SKV war zunächst stark in die Saison gestartet und schlug den TV Gerhausen zum Auftakt deutlich mit 33:14, um danach einen 35:30-Auswärtserfolg beim Absteiger MTG Wangen folgen zu lassen. Danach setzte es gegen den TV Weilstetten jedoch die erste Niederlage (Endstand: 25:30) und in der Folge zeigte der Tabellenfünfte des Öfteren zwei Gesichter. So gewann man beispielsweise deutlich gegen den TV Reichenbach (30:17) und knapp gegen den hochgehandelten TSV Heiningen (26:25), doch musste man gegen die Topteams aus Blaustein (25:27) oder Langenau/Elchingen (32:33) auch knappe Niederlagen hinnehmen. In der Vorwoche verlor man so auch vor heimischer Kulisse gegen Rot-Weiß Laupheim denkbar knapp mit 22:23. Toptorjäger des SKV ist bisher Außenspieler Simon Hablizel mit 52 Treffern in neun Partien.Die HSG Albstadt ist indes bisher im Soll. Als Aufsteiger bereits zehn Pluspunkte gesammelt zu haben, ist eine ordentliche Bilanz. Doch HSG-Trainer Markus Stotz warnt: Darauf dürfe man sich nicht ausruhen. Immerhin konnte Albstadt die vergangenen beiden Spiele, jeweils auswärts, beim TV Weilstetten (25:25) und beim Primus TSV Blaustein (30:36) nicht gewinnen. Doch dabei hatte man in der Vorwoche gegen den Tabellenführer lediglich acht Spieler aus dem Stammkader zur Verfügung und musste die offenen Plätze mit Spielern aus der zweiten Mannschaft und aus der A-Jugend auffüllen. „Sie haben ihren Job gut gemacht und sich gut integriert“, lobte Stotz die Nachrücker, „auch die arrivierten Kräfte haben ihre Sache gut gemacht. So können wir mit dem Endergebnis aufgrund der Personalsituation zufrieden sein.““Unterensingen hat einen guten Kader“, weiß der HSG-Übungsleiter über den Gegner, „vor allem der Rückraum ist gut bestückt und mit Hablizel haben sie auch einen starken Außenspieler.“ Man selbst hofft vor allem auf die eigene Heimstärke: „Natürlich möchten wir, wie jedes Team in der Liga, unsere Spiele zu Hause gewinnen. Wir werden so alles daransetzen, die Punkte in der Mazmannhalle zu behalten.“ Dabei kann Stotz vor allem wieder auf Topscorer Lukas Mayer zurückgreifen, dessen Sperre nach der roten Karte im Derby gegen Weilstetten abgelaufen ist. Sein Bruder, Torhüter Julian Mayer, muss indes noch mindestens ein Spiel Sperre absitzen. Ferner steht auch hinter dem Einsatz von Nico Ferdinand und Bruno Jerger verletzungsbedingt ein Fragezeichen ebenso wie hinter Keeper Marco Makowski. Stotz hofft vor allem auf dessen Genesung, um „zumindest zwei der drei Stammtorhüter zur Verfügung zu haben.“