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Zielsetzung zum Greifen nah

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Albstadt peilt in Vöhringen den elften Sieg an

Nach einem spielfreien Wochenende greifen die Handballer in der Württembergliga wieder zur Harzkugel. Die HSG Albstadt muss dabei am Samstag (19.30 Uhr) beim Kellerkind SC Vöhringen antreten.

Vor der kurzen Pause konnte das Team um Trainer Markus Stotz mit dem knappen 28:27-Heimerfolg gegen den TV Reichenbach den zehnten Saisonsieg in der Württembergliga feiern. „Wir haben über weite Strecken defensiv eine überragende Leistung gezeigt und den top besetzten Angriff der Reichenbacher vor große Probleme gestellt“, blickt der HSG-Coach noch einmal zurück auf die Partie, „wenn man sich die Spielstände, den Spielverlauf und unsere Wurfquoten ansieht, war es ein durch und durch verdienter Sieg.“ Der Gegner, der zuvor zwei Erfolge in Serie eingefahren hatte, gehöre mittlerweile zu den besseren Teams, so Stotz weiter, „die können in der Württembergliga jeden schlagen.“ Mit einer, für den Aufsteiger beachtlichen, Punktebilanz von 23:13 rangieren die Schwarz-Roten somit weiterhin auf Rang fünf des Württembergliga-Tableaus. Mit einem weiteren Erfolg am Wochenende könnten die Albstädter nun endgültig ihr vor der Saison gestecktes Saisonziel von 25 Punkten erreichen neun Spiele vor Saisonende. Damit wäre das primäre Ziel, der Klassenerhalt, unter Dach und Fach. „Erst danach können wir über neue Ziele sprechen“, bekräftigt Stotz.

Mit dem SC Vöhringen wartet dabei ein schlagbarer Gegner auf die HSG. Das Team um den Ex-Weilstetter Arne Pick liegt derzeit mit 9:27 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und schwebt somit in höchster Abstiegsgefahr. Doch genau das macht einen solchen Gegner gefährlich wie auch HSG-Übungsleiter Stotz weiß: „Sie stehen natürlich mit dem Rücken zur Wand und brauchen gerade zu Hause jeden Punkt. Daher erwarten wir einen heißen Kampf.“ Dennoch sind die Vöhringer schwach ins neue Jahr gestartet. Nachdem man zum Ende der Hinrunde im Dezember fünf von sechs möglichen Punkten geholt hatte, gab es im Januar nur einen Sieg aus vier Spielen zu feiern. Nur gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten SG Ober-/Unterhausen reichte es beim 28:27-Erfolg vor heimscher Kulisse zu Punkten. Der SCV hat jedoch in dieser Saison acht der neun Punkte in der eigenen Halle geholt. „Sie sind zu Hause eine Klasse stärker als auswärts“, bezeichnet auch der HSG-Coach die Vöhringer als „relativ heimstark“. Außerdem werde Vöhringen ein anderes Team auf die Platte schicken als im Hinspiel in Albstadt welches die HSG mit 33:27 für sich entscheiden konnte. „Natürlich reisen wir nach Vöhringen, um zwei Punkte zu holen“, gibt Stotz die Marschroute vor, „doch sie haben im Rückraum einige starke Spieler, welche torgefährlich und variabel einsetzbar sind. Diese gilt es in den Griff zu bekommen.“

Fehlen werden der HSG neben dem Langzeitverletzten Benjamin Mayer indes zwei weitere Spieler. Sowohl Christof Seeger als auch Maximilian Fien sind privat verhindert dennoch wird Albstadt mit einem schlagkräftigen Kader nach Vöhringen reisen.