Männermannschaften

Die Negativserie beenden

Vorberichte

Nach einer Pause in der Vorwoche steht für die HSG Albstadt das vorletzte Saisonspiel in der Württembergliga an. Im Mittelfeldduell bei Rot-Weiß Laupheim können beide Teams befreit aufspielen.

Das erste Aufeinandertreffen konnten die Albstädter um Trainer Markus Stotz zum Ende der Hinrunde für sich entscheiden wenn auch nur denkbar knapp. In der heimischen Mazmannhalle lagen die Schwarz-Roten dabei schon mit sieben Toren in Front, doch die Gäste kamen nach der Pause stark auf und so sicherte die HSG beim 30:29-Erfolg erst in den Schlussminuten die umkämpften zwei Punkte. „Da war Laupheim auch dezimiert“, berichtet Stotz, „dennoch haben wir ein gutes Spiel gezeigt.“ In der Folge konnten beide Teams den Klassenerhalt bereits verfrüht klar machen. Den Albstädtern gelang dies schon vor Wochen, den Rot-Weißen dagegen erst durch eine starke Phase in den vergangenen Spielen. So holte Laupheim auch nach der Rückkehr einiger Verletzter aus den zurückliegenden vier Partien sieben Zähler und stellte in der Vorwoche auch dem Primus TVS Blaustein auf dem Weg zum Meistertitel durch einen 31:30-Auswärtserfolg ein Bein. Die Stotz-Truppe hat indes die vergangenen vier Spiele allesamt verloren und möchte nun die verbleibenden beiden Spiele nutzen, um die gute Saison auch gebührend abzuschließen.

„Wie die Ergebnisse zeigen, mussten wir in den letzten Wochen einige recht deutliche Niederlagen hinnehmen“, fasst der HSG-Coach zusammen, „dabei hatten wir des Öfteren mit Verletzungen zu kämpfen doch das soll keine Ausrede sein.“ Vielmehr habe man gesehen, dass der Ausfall einiger Leistungsträger im ein oder anderen Bereich Spuren hinterlasse, erklärt Stotz: „So hatten wir zuletzt keine gute Abschlussquote und da bekommt man in dieser Liga nun mal sofort die Quittung.“ Dennoch blickt der Albstädter Kommandogeber stolz auf sein erstes Jahr bei den Schwarz-Roten zurück: „Wir können mit den erreichten Zielen absolut zufrieden sein und wollen die Saison jetzt auch noch positiv zu Ende bringen.“ In Laupheim werde es jedoch keine einfache Aufgabe, weiß der HSG-Trainer, „dort herrscht nach den jüngsten Erfolgen eine gewisse Euphorie und in deren Halle ist es nie einfach zu bestehen.“

Vor allem auf den Halb-Positionen im Rückraum sieht Stotz den morgigen Gegner (19.30 Uhr) stark besetzt: „Dort haben sie mit Constantin Striebel und Tim Rodloff zwei gute Spieler, die immer für viele Tore gut sind was sie auch zuletzt unter Beweis gestellt haben.“ Zudem zeichne die Rot-Weißen auch der erfahrene Rechts-außen Mihut Pancu aus. „Sie haben einen ausgeglichenen Kader und ich glaube sie gehen in der Tabelle auch etwas unter Wert weg. In den vergangenen Wochen sind bei ihnen einige Verletzte wieder fit geworden und so haben sie auch die Kurve bekommen.“ Nichtsdestotrotz wollen sich die Schwarz-Roten morgen Abend so gut wie möglich verkaufen, so Stotz abschließend: „Wir werden wie immer 60 Minuten alles in die Waagschale werfen und dann sehen wir, was dabei rauskommt.“ Fehlen werden der HSG bei diesem Unterfangen allerdings die Verletzten Simon Schurer und Marko Makowski, sowie berufsbedingt der vor der Saison neu dazu gestoßene Christof Seeger.