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HSG-Negativserie hält weiter an

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Beim heimstarken HV RW Laupheim musste Württembergligist HSG Albstadt die fünfte Niederlage in Serie einstecken. Am vorletzten Spieltag fielen die Schwarz-Roten so auf Rang sieben zurück.

Im Hinspiel konnte sich die HSG Albstadt vor heimischer Kulisse noch mit 31:30 durchsetzen. Dass es im zweiten Aufeinandertreffen ungleich schwerer werden würde, wusste HSG-Trainer Markus Stotz bereits im Voraus: „Dort herrscht nach den jüngsten Erfolgen eine gewisse Euphorie und in deren Halle ist es nie einfach zu bestehen.“ Laupheim hatte vor der Partie eine Serie von vier Spielen ohne Niederlage hingelegt und dabei auch dem Meister TSV Blaustein durch einen Auswärtserfolg ein Bein gestellt. „Sie haben einen ausgeglichenen Kader und ich glaube sie gehen in der Tabelle auch etwas unter Wert weg“, so Stotz weiter, „in den letzten Wochen sind bei ihnen einige Verletzte wieder fit geworden und so haben sie auch die Kurve bekommen.“ Somit haben die Rot-Weißen, wie die HSG bereits Wochen zuvor, die Klasse ebenfalls vorzeitig gesichert. Im Mittelfeldduell am Samstag konnten so beide Teams völlig befreit aufspielen.

Die Albstädter mussten bei der Auswärtsaufgabe zwar auf einige Stammkräfte verzichten, doch starteten sie zunächst gut in die Partie. Patrick Lebherz, Lukas Mayer und Christoph Schlegel warfen die Schwarz-Roten mit 3:1 in Front (7. Minute). Auch danach blieb die HSG weiter am Drücker – bis zum 5:2 (9.). Dann konterten die Hausherren mit einem 4:0-Lauf und gingen beim 6:5 erstmals in Führung (12.). Bis zum 7:7 blieb es daraufhin ausgeglichen, ehe sich die Laupheimer erneut mit vier Toren in Serie auf 11:7 absetzten (21.). Immerhin konnte die Stotz-Truppe bis zur Halbzeitpause noch auf 11:13 verkürzen – und verpasste dabei in letzter Sekunde gar noch den Anschlusstreffer.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber dann jedoch beim 16:12 den Abstand schnell wieder auf vier Tore (37.). Zwar bemühten sich die Albstädter um den Anschluss und kamen beim 18:15 auch noch einmal näher heran, doch mussten sie zwischen der 44. und 49. Minute dann einen vorentscheidenden 1:5-Lauf hinnehmen – 23:16. Auch in den finalen zehn Minuten konnten die Schwarz-Roten nur vereinzelt auf sechs Tore Abstand verkürzen – doch eine Schlussoffensive blieb aus.

Am Ende setzte sich Laupheim mit 28:20 durch. „28 Gegentore ist auswärts in Ordnung“, resümierte Stotz nach der Partie, „nur 20 zu werfen, ist zu wenig – da wurden wir für unsere mangelnde Chancenauswertung bestraft. Leider hatten wir wie- der einige kurzfristige Ausfälle und so mussten wir fast komplett durchspielen. So sind uns die Kräfte am Ende etwas geschwunden. Dennoch kann ich niemandem einen Vorwurf machen – alle haben bis zum Schluss gekämpft.“