Männermannschaften

HSG Albstadt hofft auf einen versöhnlichen Abschluss

Vorberichte

Die HSG Albstadt schließt am Samstag die erste Württembergliga-Saison nach der Rückkehr mit einem Heimspiel ab. Dabei ist der Viertletzte, die HSG Winzingen-Wißgoldingen, in der Mazmannhalle zu Gast.

Beide Mannschaften schafften am Ende der Vorsaison gemeinsam den Aufstieg aus der Landesliga in die Württembergliga Süd. Ein Jahr später gibt es nun auch für beide Vereine wieder Grund zu feiern – immerhin schaffte man quasi im Gleichschritt nun auch den Klassenerhalt. Für die HSG Albstadt steht dieser bereits seit Monaten fest. Ferner spielten die Schwarz-Roten bis Mitte März gar im oberen Tabellendrittel mit, ehe der Druck nach dem Erreichen des Saisonziels etwas abfiel. Mittlerweile steht man trotz fünf Niederlagen in Serie zuletzt noch immer auf einem ordentlichen siebten Tabellenplatz. Am letzten Spieltag ist für die Schwarz-Roten nun von Rang sechs bis acht als Schlussplatzierung alles möglich. Die HSG Winzingen-Wißgoldingen musste dagegen etwas länger um den Ligaverbleib zittern, schaffte es dann vor einigen Wochen durch drei Heimsiege in Serie auch frühzeitig – mit einem Erfolg im Mazmann wäre nun noch Rang zwölf drin. Dennoch geht es für beide Mannschaften morgen (19.30 Uhr) hauptsächlich um einen versöhnlichen Saisonabschluss.

Die Albstädter mussten sich in der Vorwoche dem HRW Laupheim auswärts mit 20:28 beugen und kassierten dabei die fünfte Niederlage in Folge – hielt jedoch trotz sechs Ausfällen 40 Minuten lang gut mit. „28 Gegentore ist auswärts in Ordnung“, resümierte HSG-Trainer Markus Stotz nach der Partie, „nur 20 zu werfen ist zu wenig – da wurden wir für unsere mangelnde Chancenauswertung bestraft. Leider hatten wir wieder einige kurzfristige Ausfälle und so mussten wir fast komplett durchspielen. So sind uns die Kräfte am Ende etwas geschwunden. Dennoch kann ich niemand einen Vorwurf machen – alle haben bis zum Schluss gekämpft.“ Am Wochenende möchten die Schwarz-Roten nun in der eigenen Halle auch zur gewohnten Heimstärke zurückfinden.

„Uns geht es vor allem um einen versöhnlichen Abschluss“, so Stotz vor dem letzten Saisonspiel, „da gilt es noch einmal alles zu mobilisieren. Das haben die Zuschauer und auch die Mannschaft verdient und so wollen wir uns auch für die gute Runde belohnen.“ Das Hinspiel konnten die Albstädter auswärts erst in den Schlussminuten knapp mit 31:29 für sich entscheiden. „Damals haben wir uns relativ schwer getan“, berichtet der HSG-Coach, „da ging es über 60 Minuten hin und her, ehe wir am Ende den Sack zu gemacht haben.“ So verfüge Winzingen-Wißgoldingen über einen guten Rückraum und auch über recht starke Außen, wie Stotz betont, „allerdings wollen wir nicht zu sehr auf den Gegner schauen, sondern unser eigenes Spiel durch-bringen. Dann sehen wir was dabei rauskommt. Natürlich hoffen wir, die Punkte in Albstadt zu behalten.“ Auch im letzten Spiel der abgelaufenen Runde muss der Übungsleiter der Schwarz-Roten – wie schon in den vergangenen Wochen – auf wichtiges Personal verzichten. So fehlen mit Benjamin Mayer, Marco Makowski, Simon Schurer und Christof Seeger erneut vier Stammkräfte.