Männermannschaften

HSG gewinnt Nervenschlacht

Spielberichte

Die HSG Albstadt hat auch das zweite Heimspiel der Saison für sich entschieden können. Gegen die MTG Wangen blieb es jedoch bis in die Schlussphase eng, ehe sich die Schwarz-Roten letztlich mit 29:28 durchsetzten.

Nach der Klatsche im Derby gegen den TV Weilstetten war die HSG im heimischen Mazmann auf Wiedergutmachung aus und auf wichtige Punkte. Allerdings musste das Team um Trainer Markus Stotz erneut auf fünf Stammkräfte verzichten, doch immerhin standen Lukas Mayer und Bruno Jerger wieder zur Verfügung. Bei der MTG aus Wangen war Top-Mittelmann Aaron Mayer nach einer Verletzung zwar dabei, kam aber nicht zum Einsatz.

In der Anfangsphase erwischten die Gäste den besseren Start: Nach vier Minuten lag die HSG mit 1:4 zurück. Doch nach dem zwischen-zeitlichen 2:5 starteten die Hausherren einen 5:0-Lauf und drehten das Spiel zum 7:5 (11. Minute). Zwar glichen die Allgäuer beim 8:8 wieder aus (15.), doch in der Folge hatte Albstadt die Gäste weitestgehend im Griff, setzte sich über das 13:9 (20.) auf 16:11 ab (25.). So gingen die Schwarz-Roten mit einem 17:13-Vorsprung in die Pause.

Albstadt baute die Führung nach dem Seitenwechsel auf 19:14 aus (33.) und hielt diesen Vorsprung auch bis zum 22:17 (40.). Doch zwischen der 41. und 46. Minute kassierten die Hausherren auch durch Unterzahl einen 1:6-Lauf und so stand es plötzlich wieder 23:23-Unentschieden. In der umkämpften Schlussphase ging die MTG beim 26:25 erstmals seit der Anfangsphase wieder in Führung (53.). Doch die HSG schaffte direkt wieder den Ausgleich und beim Stand von 27:27 sorgten Jannik Rau und Matthias Kania in den Schluss-minuten mit dem 29:27 für die Entscheidung Wangen kam zehn Sekunden vor Schluss nur noch zum Anschlusstreffer.

„Unter dem Strich war es ein verdienter Erfolg“, so HSG-Coach Stotz, „bis zum 22:17 lief es bei uns wie wir uns das vorgenommen hatten. Dann haben wir fälschlich eine Zeitstrafe bekommen und auch etwas dafür Tribut gezahlt, dass wir nur neun Feldspieler hatten. So wurde es am Ende eng, doch wir wollten den Sieg mehr der Schlüssel zum Erfolg.“