Männermannschaften

Mutige Albstädter gehen leer aus

Spielbericht Männer 1

Handball-Württembergligist HSG Albstadt muss weiter auf den ersten Auswärtssieg in dieser Saison warten. Gestern unterlag die Mannschaft von Trainer Markus Stotz beim TSV Zizishausen mit 29:33.

Die Schwarz-Roten aus Albstadt begannen selbstbewusst, lagen nach Treffern von Patrick Lebherz und Steffen Link nach drei Minuten mit 2:1 in Front. Dann aber stachen auch die „Schnaken“ zu und setzten sich mit einem 6:1-Lauf auf 7:3 ab. Nach der frühen zweiten Zeitstrafe gegen Lukas Mayer – insgesamt kassierte Albstadt im ersten Abschnitt satte fünf – war HSG-Coach Stotz gezwungen taktisch umzustellen. Die Albstädter kämpften sich zurück, verkürzten durch Jannik Rau auf 8:9 (18.). Aber wieder hatte Zizishausen die passende Antwort. Mit drei Toren in Serie schraubten die Gastgeber ihren Vorsprung auf 12:8 empor (24.) und nahmen schließlich eine 15:12-Führung mit in die Pause.

Die Gäste kamen hoch motiviert und konzentriert aus der Kabine und bissen sich richtig in die Partie. Als Lukas Mayer zum 18:18 (39.) ausglich war alles wieder offen. Obwohl Zizishausen danach wieder die Führung an sich riss, blieben die Schwarz-Roten dran, verkürzten durch Patrick Lebherz und Lukas Mayer auf 22:23 (48.). Während die Hausherren ihre Angriffe stets lange ausspielten – die Schiedsrichter zeigten zwar immer wieder Zeitspiel an, warteten dann aber ab, bis die „Schnaken“ dann doch noch zum erfolgreichen Abschluss kamen –, drückte Albstadt aufs Tempo. Zizishausens 28:24-Führung (53.) dampfte Lukas Mayer per Doppelpack auf zwei Tore Differenz ein (54.). In der Schlussphase versuchte die HSG ihr Glück mit einer offensiveren Deckung zu erzwingen – vergeblich. Am Ende setzte sich der TSV mit 33:29 durch und verbesserte sich auf den zweiten Tabellenplatz. Albstadt bleibt mit 13:11 Punkten Fünfter. „Wir hatten acht, der Gegner zwei Zeitstrafen. Trotzdem hat sich meine Mannschaft nicht entmutigen lassen und sich immer wieder herangekämpft. Wir hätten zumindest einen Punkt verdient gehabt. Jetzt heißt es Mund abputzen und nach vorne schauen. Wir werden wieder aufstehen“, so HSG-Trainer Stotz.