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Gerhausen profitiert von Albstadts Fehlern

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Das war schwach. Handball-Württembergligist HSG Albstadt hat am Samstag in der Ebinger Mazmannhalle gegen einen nicht gerade übermächtigen Gegner deutlich verloren. Das Team von Trainer Nenad Gojsovic unterlag dem TV Ger­hausen mit 21:30 – es war die erste Heimniederlage in dieser Saison für die Schwarz-Roten, deren Blick sich angesichts der Bilanz von 2:6 Punkten zunächst einmal nach unten richtet.

„Wir haben heute vieles vermissen lassen. In der Defensive fehlte uns die Aggressivität, im Tempogegenstoß haben wir viele Chancen vergeben, weil uns technische Fehler unterlaufen sind. Insgesamt war das eine ganz schwache Leistung. Wir müssen uns künftig deutlich steigern“, sagte der enttäuschter HSG-Trainer Nenad Gojsovic nach dem Spiel.

Dabei sah es zu Beginn der Partie noch rech gut aus, denn Albstadt lag durch Tore von Steffen Link und Veljko Saula schnell mit 2:0 in Führung und hatte auch nach dem 4:3 von Andrija Bubalo (9. Minute) noch die Nase vorn. Danach ließen die Hausherren aber viele Chancen liegen. Gerhausen bedankte sich und legte mit einem 4:0-Lauf bis zur 14. Minute auf 7:4 vor. Insgesamt fehlte der HSG danach einfach der Zugriff auf die Partie, und so hatten die Gäste – ohne dabei übermäßig zu überzeugen – leichtes Spiel, ihren Vorsprung auf 11:7 (22.) auszubauen und mit einer klaren 12:9-Führung in die Pause zu gehen.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit unterliefen den Schwarz-Roten zahlreiche technische Fehler. „Wir hatten einfach nicht die notwendige Ruhe und Disziplin in unserem Spiel und sind deshalb schnell auf die Verliererstraße geraten“, stellte HSG-Coach Gojsovic fest. So baute Gerhausen seine Führung auf 22:15 aus, und damit war die Begegnung zwölf Minuten vor dem Ende entschieden. Albstadt fügte sich in sein Schicksal, Gerhausen erhöhte den Vorsprung problemlos weiter und siegte am Ende klar mit 30:21.

„Gerhausen hatte es wirklich einfach. Die Mannschaft musste gar nicht viel tun, um zu gewinnen und hat stark von unseren Fehlern profitiert“, so Gojsovic.