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HSG Albstadt kassiert Klatsche im Kellerduell

Spielberichte

HSG Albstadt – SG Herbrechtingen-Bolheim 23:32 (12:15). Nichts Neues bei der HSG Albstadt. Die Negativserie für die Mannschaft von Trainer Nenad Gojsovic hielt am Samstag an geht weiter. Mit der deftigen 23:32-Heimniederlage im Kellerduell gegen die SG Herbrechtingen-Bolheim kassierten die Schwarz-Roten die siebte Pleite in Folge und stehen mit 2:14-Zählern weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz. Dabei war der Start für die Gastgeber in der Ebinger Mazmannhalle durchaus verheißungsvoll. Andrija Bubalo, Benjamin Mayer und Jannik Rau sorgten für eine schnelle 3:0-Führung. Zwar setzte Eike Schmiederer, nachdem den Gästen der erste Treffer gelungen war, noch das 4:1, aber danach verfielen die Albstädter schnell wieder in altbekannte Muster. Im Angriff schloss das Gojsovic-Team zu überhastet ab, verlor somit zahlreiche Bälle und machte es Herbrechtingen-Bolheim leicht, über Tempogegenstöße zum Erfolg zu kommen. „Wir bei 51 Abschlussversuchen lediglich 23 Tore erzielt und uns 28 Fehlversuche geleistet“, bemühte HSG-Trainer Gojsovic nach dem Spiel die Statistik, die das Dilemma seiner Mannschaft, wieder einmal, deutlich aufzeigte.
Bis zum 7:7 (12. Minute) bewegten sich die Gastgeber mit der SG auf Augenhöhe, dann setzte sich Herbrechtingen-Bolheim mit einem 3:0-Lauf ab Lauf und bauten ihre Führung beim 13:9 (26.) auf vier Tore Differenz aus. Zwar gelang es Steffen Link gegen Ende der ersten Halbzeit noch einmal auf 12:15 zu verkürzen, aber der Beginn der zweiten Halbzeit war aus Sicht der Gastgeber dann einfach erschreckend.
Praktisch ohne Gegenwehr ermöglichten die Schwarz-Roten den Gästen, für die Janis Bauer (8) und Michael Kling (7) am besten trafen, acht Treffer in Serie und so war die beim 12:23 in der 39. Minute gelaufen. Zwar mühten sich die Schwarz-Roten in den letzten 20 Minuten, aber mehr als eine kleine Resultatsverbesserung war am Ende für sie nicht drin. Herbrechtingen-Bolheim gewann dieses Kellerduell klar mit 32:23 und vergrößerten damit die Sorgen der Albstädter noch mehr.
„Es ist derzeit wirklich schwer, das alles in Worte zu fassen, weil wir Woche für Woche dieselben Fehler machen. Kaum geraten wir in Rückstand, verliert meine Mannschaft das letzte Selbstvertrauen und wir machen es den Gegnern dann viel zu einfach“, sagte der enttäuschte HSG-Trainer Gojsovic nach dem nächsten ernüchternden Tiefschlag.