Männermannschaften

Albstädter kassieren die nächste Pleite

Spielberichte

TSV Zizishausen – HSG Albstadt 36:26 (19:11). Nichts Neues beim Handball-Württembergligisten HSG Albstadt. Mit dem 26:36 bei Tabellenführer TSV Zizishausen kassierte die Mannschaft von Nenad Gojsovic am Samstag die achte Niederlage in Folge und bleibt Tabellenvorletzter.

In der Anfangsphase hielten die Schwarz-Roten, bei denen mit Jonas Menger und Michael Maier zwei A-Jugendspieler mit dabei waren, die Partie vor rund 200 Zuschauern in der Theodor-Eisenlohr-Sporthalle in Nürtingen offen. Jannik Rau erzielte in der vierten Minute den 3:3-Ausgleich für die Gäste, danach aber übernahmen die „Zizis“ zwar mehr und mehr das Kommando, aber bis zum 12:9 blieb die HSG einigermaßen in Reichweite und hatte durchaus ihre Chancen.

Aber dann leistete sich die HSG wieder einmal eine eklatante Schwächephase, in der Zizishausen über das 14:9 (22.) bis zur Pause auf 19:11 davonzogen. Schon jetzt war die Messe eigentlich gelesen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hielten die Hausherren das Tempo hoch und als Sebastian Appelrath in der 35. Minute das 23:13 erzielte, schienen die Gäste einem Debakel entgegenzusteuern.

Aber die HSG bewies Moral, steigerte sich in der Defensive und hatte auch in der Offensive immer wieder gute Momente. Und so gelang es ihnen, den Rückstand etwas einzudampfen. Eike Schmiederer verkürzte in der 45. Minute auf 19:26. Doch das war für den Spitzenreiter das Signal, das Tempo wieder zu forcieren. Innerhalb von zehn Minuten setzte sich der TSV wieder auf zehn Treffer ab (32:22/55.) wuchs der Vorsprung wieder auf zehn Tore an – eine Differenz, die auch zum Spielende mit 36:26 Bestand haben sollte. „In der ersten Halbzeit haben wir wieder zu viele Fehler gemacht. Was mich freut war, dass die Mannschaft dann in der zweiten Halbzeit Moral gezeigt und diese nur mit zwei Treffern Unterschied verloren hat. Zudem haben die A-Jugendlichen Jonas Menger und Michael Maier gut gespielt. Auf diese zweite Halbzeit müssen wir aufbauen“, gab sich HSG-Trainer Gojsovic kämpferisch – er will die Flinte noch lange nicht ins Korn werfen.