Männermannschaften

Albstadts Männern gelingt Überraschung

Spielberichte

HSG Albstadt – SKV Unterensingen 36:34 (19:16). Die Männer der HSG Albstadt leben noch. nach acht Niederlagen in Serie feierten sie am Samstag in einer sehr torreichen Partie einen 36:34-heimsieg gegen den bisherigen Tabellendritten SKV Unterensingen. Mit dem zweiten Saisonerfolg und 4:16 Punkten gab das Team von Trainer Nenad Gojsovic die „Rote Laterne“ an HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf weiter.

Die Schwarz-Roten zeigten sich vor knapp 200 Zuschauern in der Ebinger Mazmannhalle von Beginn an spielfreudig. In der ersten Minute eröffnete Steffen Link – er erwischte einen Sahnetag und erzielte 13 Treffer – den Torreigen für die Gastgeber. Unterensingen zeigten sich doch überrascht vom couragierten Auftritt des bisherigen Tabellenletzten. Angetrieben von Veljko Saula, der seine Mitspieler immer wieder gut in Szene setzte, erhöhte die HSG auf 8:5 durch Jannik Rau, der insgesamt neunmal einnetzte. Gäste hatten sichtlich Mühe ins Spiel zu kommen. Zwar zeigten die Schwarz-Roten in der Defensive durchaus die eine oder andere Schwäche, aber im Angriff präsentierte sich die Gojsovic-Sieben durchschlagskräftig. Als die Gäste auf 12:14 (21.) verkürzt hatten, sorgte Link per Doppelpack für das 16:12. Zur Pause führten die Schwarz-Roten mit 19:16.

Der SKV kamen dann hellwach aus der Pause zurück, legte mit einem 4:0-Lauf auf 20:19 (36.) vor. Aber anders als in den Wochen zuvor hielt die HSG dagegen, rissen mit dem 21:20 (37.) die Führung wieder an sich. Aber die Gäste wurden zusehends stärker, lagen beim 27:25 (47.) mit zwei Toren vorne. Aber Rau sorgte für das 29:29 (53.) wieder für ausgeglichene Verhältnisse.

Nach der neuerlichen Gäste-Führung nahm Gojsovic eine Auszeit, und die Hatte durchschlagenden Erfolg. Mit einem 5:0-Lauf, innerhalb von drei Minuten, drehte Albstadt den Rückstand in einen 34:30- Vorsprung. Am Ende jubelte die HSG über ein 36:34 und ihren zweiten Saisonsieg. „Heute wurde deutlich, was möglich ist, wenn wir über 60 Minuten als Mannschaft auftreten. Klar hatten wir mit Steffen Link, Jannik Rau und Andrija Bubalo drei überragende Schützen, aber es war ein Erfolg der Mannschaft, die sich belohnt hat“, freute sich HSG-Trainer Gojsovic.