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Schlusslicht Albstadt unterliegt unglücklich

Spielberichte

TSV Wolfschlugen – HSG Albstadt 24:23 (15:10). Am Ende wurde der große Kampf nicht belohnt. Wenige Sekunden vor Schluss landete ein Versuch von Veljko Saula lediglich am Innenpfosten des gegnerischen Tores und damit stand die knappe 23:24-Niederlage der Schwarz-Roten beim Tabellenzweiten Wolfschlugen und dessen Ex-HSG-Trainer Markus Stotz fest.

Das Tabellenschlusslicht aus Albstadt musste kurzfristig auf Eric Schmiederer verzichten, zudem fehlten Torhüter Tobias Exner und Tobias Bach. So wurde, neben dem jungen Torhüter Julian Mayer kurzfristig der 48-jährige Frank Hermann reaktiviert, der seine Sache sehr ordentlich machte und zudem zwei Siebenmeter entschärfte.

Trotz des dezimierten Kaders zeigten die Albstädter aber schon in der Anfangsphase keinen Respekt vor dem Favoriten und lagen in der Anfangsphase vor 250 Zuschauern bis zum 7:6 (14.) immer mit einem Treffer vorne. Erst beim 8:7 (19.) gelang den „Hexabannern“ aus Wolfschlugen die erstmalige Führung. Postwendend gelang dann dem starken Sascha Witte der Ausgleich für die Schwarz-Roten. Aber danach wurden die Gastgeber stärker und zogen über 10:8 (22.) bis zur Pause auf 15:10 davon.

Aber auch von diesem klaren Pausenrückstand zeigte sich das Schlusslicht unbeeindruckt und kämpfte sich, Tor um Tor, wieder in die Partie zurück. Steffen Link verkürzte auf 16:17 (38.), und spätestens von da an waren die Gäste, die in der zweiten Halbzeit in der Defensive eine sehr starke Leistung zeigten, wieder im Spiel zurück.

So bissen sich die „Hexabanner“ an der Gästeabwehr immer wieder die Zähne aus. Steffen Link sorgte in der 47. Minute für den 19:19-Ausgleich, und allmählich glaubte die Gojsovic-Sieben endgültig an ihre Chance und mobilisierte in der Schlussphase die letzten Kraftreserven.

Andrija Bubalo glich nochmals für die HSG beim 21:21 (52.) noch einmal aus. Danach legte Wolfschlugen zwei Tore vor, aber die Schwarz-Roten verkürzten, hatten beim 23:24 die Chance zum Ausgleich, scheiterten aber dann am Innenpfosten, und so stand am Ende eine äußerst ungkückliche Niederlage.

„Die Mannschaft hat kämpferisch alles gegeben. Wir haben in der zweiten Halbzeit in der Abwehr überragend gespielt, nur neun Gegentreffer kassiert und hätten zumindest einen Punkt verdient gehabt. Bezeichnend ist aber auch, der Gegner bekommt elf, wir keinen einzigen Siebenmeter zugesprochen. Dieses Spiel macht uns aber Mut für das Spiel am kommenden Freitag gegen die SG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf, das wir unbedingt gewinnen wollen und müssen“, sagt stellte Albstadts Trainer Nenad Gojsovic.