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Schöne Bescherung bleibt für HSG aus

Spielberichte

HSG Albstadt – HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf 23:28 (11:15). Eine schöne Bescherung in negativer Hinsicht für die HSG Albstadt. Im letzten Spiel der Vorrunde unterlag das Schlusslicht dem Tabellenvorletzten Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf am Ende mit 23:28 und hat jetzt bereits drei Zähler Rückstand auf den Vorletzten.

Bei Albstadt waren Eike Schmiederer und auch Tobias Bach wieder dabei, dafür fiel Sascha Witte aus, und Steffen Link, der es trotz Oberschenkelzerrung versuchte, musste früh passen. Die Gäste hatten vor rund 200 Zuschauern in der Ebinger Mazmannhalle den besseren Start und lagen nach neun Minuten mit 5:2 vorne. Danach stabilisierten sich die Schwarz-Roten, kamen einen 3:0-Lauf durch die Tore von Lukas Hofele (2) und Veljko Saula zum 6:6-Ausgleich nach einer knappen Viertelstunde. Die Gastgeber schienen ihre Anfangsnervosität abgelegt zu haben; bis zum 8:8 durch einen verwandelten Siebenmeter von Jannik Rau (18.) verlief die Partie auch ausgeglichen. Danach folgte aber wieder ein Bruch im Spiel der Gojsovic-Sieben. Leichte Ballverluste ermöglichten es den Gästen, innerhalb von sechs Minuten auf 14:9 davon zu ziehen. Schmiederer und Hofele verkürzten zwar auf 11:14, aber die Gäste setzten noch einen Treffer durch einen Siebenmeter und lagen somit zur Pause mit 15:11 vorne.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gastgeber in der Offensive einfach zu wenig Durchschlagskraft, und so hatte es die HSG Wi-Wi-Do recht einfach ihren Vorsprung sogar nochauszubauen bis auf 21:16 (45.) auszubauen. Etwas Hoffnung keimte bei den Schwarz-Rote noch auf nachdem Hofele und Saula den Rückstand auf 18:21 (47.) eindampften, aber praktisch im Gegenzug erhöhten die Gäste auf 22:18, und nach einer Strafe gegen Albstadts Torhüter Julian Mayer baute die HSG Wi-Wi-Do den Vorsprung auf 23:18 (51.) aus und damit war die Partie gelaufen. So stand am Ende ein recht klarer 28:23-Auswärtserfolg für die Gäste, die den zweiten Sieg in Folge feierte und somit wieder Hoffnung im Abstiegskampf schöpfen können während Albstadt mit nur zwei Siegen und elf Niederlagen nach der Vorrunde sehr schweren Zeiten entgegenblickt.

„Uns hat einfach die Einstellung gefehlt. Sascha Witte und Steffen Link waren nicht zu ersetzen. Wir konnten die Leistung aus dem letzten Auswärtsspiel in Wolfschlugen einfach nicht abrufen. Ich bin doch sehr enttäuscht, dass wir dieses wichtige Spiel verloren haben“, so Albstadts Trainer Nenad Gojsovic.