Frauenmannschaften

Neues Maskottchen bringt Glück

Spielberichte

Nach zweiwöchiger Pause konnte die Reserve der Damen der HSG Albstadt am vergangenen Sonntag ihr erstes Auswärtsspiel gegen den TSV Dunningen 2 deutlich mit 33:17 (15:9) gewinnen. Die Voraussetzungen für das zweite Spiel der Schwarz-Roten stand denkbar schlecht. Viele Spielerinnen waren beruflich oder privat verhindert oder waren für die eigenen A-Jugend am Ball. So reiste man nur mit 7 Feldspielerinnen und einer Torfrau in Dunningen an. Dafür wurde die Mannschaft von einer ehemaligen Spielerin und einem neuen Maskottchen unterstützt. Vor dem Spiel war zudem unklar, wie die Mannschaft mit dem harzfreien Spielball zurecht kommen würde. Das Spiel begann auf beiden Seiten ausgeglichen. Die Älbstädter Damen hatten zu Beginn etwas Probleme mit der schnellen Spielweise des TSV, weswegen es in der 6. Minuten 3:3 stand. Schon nach 3 Minuten musste allerdings jede Mannschaft einen Siebenmeter hinnehmen. Diese Tatsache prägte das gesamte Spiel, sollte sich aber nicht als spielentscheidend herausstellen. Im Anschluss daran kam Albstadt immer mehr in Fahrt. Das absolute Harzverbot stellte ebenso wenig ein Problem dar wie das Tempo, dass Dunningen zu Beginn an den Tag legte. Mit vier Toren in Folge konnte die HSG zum 11:5 nach gespielten 20 Minuten erhöhen. Neben einem funktionierenden Angriff stand zudem die Abwehr der Roten gut und ließ nur ein Tor in insgesamt 10 Minuten, die in Unterzahl gespielt werden musste, zu. Mit einem Stand von 15:9 gingen beide Mannschaften in die Kabine. Kurz nach der Halbzeit machten sich die personellen Probleme der Albstädterinnen bemerkbar. Die Dunninger warfen 3 Tore in Folge zu einem Spielstand von 17:12. Allerdings hätten sie den Vorsprung der HSG noch weiter verkürzen können. Eine bestens aufgelegt Edina Camovic im Tor verhinderte dies aber durch insgesamt 9 gehaltene Siebenmeter im gesamten Spiel. Durch diese hervorragende Leistung wurden alle Feldspielerinnen wachgerüttelt und konnten sukzessive den Vorsprung über ein 20:12 und 27:15 durch 15 Tore von Saskia Dreer auf den Endstand von 33:17 erhöhen. Die Reserve das HSG Damen kann somit einiges aus diesem Spiel mitnehmen. So kann die gesamte Mannschaft auf eine geschlossene Teamleistung zurückblicken, hat viel Spaß am Handballspiel, kann auch im Spiel ohne Harz glänzen und trotz fehlender Wechselmöglichkeiten 60 Minuten stark aufspielen. Das nächste Spiel findet am Sonntag den 18.10.2015 um 17.00 Uhr in der Mazmannhalle gegen die bisher ebenfalls siegreiche Mannschaft aus Spaichingen statt. Hier kann die HSG auf eine volle Bank zurückgreifen und möchte auch ihr drittes Saisonspiel mit einem Sieg beenden.