Frauenmannschaften

HSG Albstadt muss weiterhin zittern

Spielberichte

HSG Albstadt – HSG Leinfelden-Echterdingen II 23:23 (15:12). Wieder einmal haben die Albstädterinnen ein gutes Spiel gemacht – und wieder einmal ließen sie sich die Früchte ihrer Arbeit wegnehmen, anstatt sie selbst zu ernten. Immerhin holte die HSG gegen die Württembergliga-Reserve aus Leinfelden-Echterdingen jedoch einen Punkt.

„Wir waren vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit dominant“, sagt HSG-Coach Oliver Lebherz, „da haben wir uns einen schönen Vorsprung herausgearbeitet.“ In der 40. Minute standen die Zeichen noch auf Heimsieg: Zu diesem Zeitpunkt führten die Albstädterinnen am Samstagabend mit vier Toren. Und dann kam – wieder einmal – der Einbruch. „Wir haben vorne unsere Chancen, die wir durchaus hatten, nicht mehr genutzt.“

Echterdingen hingegen zog sein Spiel weiter durch und kam so in der 54. Minute zum 22:22-Ausgleich. Nina Conzelmann warf die Albstädterinnen noch einmal in Front, eine Minute vor der Schlusssirene sorgte Lisa Schweizer jedoch für den erneuten Gleichstand – und der sollte auch nach Abpfiff auf der Anzeigetafel leuchten.

Der Punktverlust ist für das Team von Oliver Lebherz aber keine richtig bittere Pille, obwohl sie noch immer mitten im Abstiegskampf stecken. „Für mich ist es unter dem Strich ein Punktgewinn und kein Verlust“, betont er, „auch ein Punkt kann uns schon entscheidend weiterhelfen.“ Mit 10:28 Punkten aus 19 Spielen steht die HSG Albstadt auf Rang acht, der den sicheren Klassenerhalt bedeuten würde. Die HSG Winterbach/Weiler (7:27), der TSV Neuhausen/Filder (6:28) und die TG Schwenningen (6:28) stehen jedoch in Lauerstellung – und sie haben erst 17 Spiele hinter sich gebracht, könnten die HSG deshalb rein rechnerisch noch einholen. „Ich hoffe, dass wir nicht auf Schützenhilfe angewiesen sind, sondern das aus eigener Kraft schaffen“, sagt Lebherz. Denn eine Chance bleibt der HSG noch: In drei Wochen werden die Spielerinnen beim momentan Tabellenfünften, der HSG Cannstatt/Mühlhausen/Max-Eyth-See, erwartet.